Universitätsbibliothek Salzburg
W III 24
ALPHONSUS DE SPINA
IV.1.B.24. · Papier · 400 x 295 · Strassburg, Johann Mentelin, nicht nach 1471
Inhalt: Alphonsus de Spina: Fortalitium fidei. Hain 892/3, GW 1574.
Ausstattung: Rote Auszeichnungsstriche, Unterstreichungen, Überschriften, Buchzählung am oberen Blattrand, Foliierung; rote und blaue Paragraphenzeichen im Register, (Perl-)Lombarden. 2rb blaue Perllombarde mit rotem Fleuronnée und Maske von Ulrich Schreier; 1ra Deckfarbeninitiale T von Ulrich Schreier: Buchstabenkörper rosa mit Blattornamenten, Binnengrund grün, im Vordergrund eine blaue Tulpe, Rahmen hellbraun mit gelben Ornamenten.
Einband: Spätgotischer Einband von Ulrich Schreier (Laurin, Gruppe I), um 1471. Braunes Leder (stark abgestoßen) über Holz mit Einzelstempeln. VD und HD gleich (Abbildung unten). Gerahmte Rosette (Laurin I, Nr.10-11), kleine Blüte (Laurin I, Nr. 8), sechsblättrige Blüte (Laurin I, Nr. 7); auf dem R Palmette (Laurin I, Nr. 13) und Dreiblatt (Laurin I, Nr. 3). Auf dem VD 2 Beschläge mit den Anfangsbuchstaben ON der Devise Bernhards von Kraiburg (O nous), auf dem VD sind die Schließenbänder abgerissen. Gelber Schnitt, unten Titel Fortalicium fidei. R mit 4 Doppelbünden, im unteren Drittel Bibliotheksaufkleber B.Ch., am Schwanz alte Signatur der Chiemseer Bibliothek 174. - Sehr ähnlich sind die Einbände von M II 17 und M II 20.
Geschichte: Die Inkunabel war im Besitz des Chiemseer Bischofs Bernhard von Kraiburg (1467-1477) und somit Teil der Bibliothek der Bischöfe von Chiemsee.
Abbildungen:
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Hinterdeckel |
1ra |
2rb |
© Beatrix Koll, April 2004