Universitätsbibliothek Salzburg

M II 11

BREVIARIUM DIOECESIS STRIGONIENSIS

V.1.E.60. · Pergament · 494 Bl. · (318-321) x 235 · Gran, zwischen 1423 und 1439

B: Helles Pergament sehr guter Qualität, einige Gebrauchsspuren. Lagen: (IV-1)7 + 8.V87 + (V-4)93 + 6.V153 + (VI-2)163 + (VI-1)174 + 32.V494; Kustoden großteils abgeschnitten. Neue Blattzählung.

S: Schriftraum zweispaltig (ausgenommen Kalendarium): (219-228) x (147-150), Rahmung des Schriftraums mit doppelten Tintenlinien, 31-32 Zeilen auf Tintenlinierung. Textura in zwei Schriftgrößen aus dem 3./4. Jahrzehnt des 15. Jh. von schwer zu scheidenden Händen. 

A: Rote Überschriften, Auszeichnungsstriche; rote und blaue Satzmajuskeln im Wechsel, rote und blaue 2-3zeilige (Perl-)Lombarden im Wechsel. Deckfarbeninitialen auf punziertem Gold auf 23rb, 29rb, 34ra, 39va, 46vb, 53ra, 61ra (Beispielabb.), 75rb, 86ra (mit Akanthusranken), 236vb, 241rb, 245rb, 301vb (mit Akanthusranken), 307va, 371ra, 388va, 426ra (mit Akanthusranken), 433vb (mit Akanthusranken), 444vb, 449va, 454rb, 460ra, 465ra, 470rb, 472va, 475va, 482ra, 485rb, 490ra. - 16 historisierte Deckfarbeninitialen: 1) 8ra (siehe Abb.): Beatus-vir-Initiale über 9 Zeilen, Buchstabenkörper blau mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund punziertes Blattgold, Binnengrund rosa mit Goldornamenten, Rahmen hell- und dunkelrosa. Im Binnengrund des Buchstaben gekrönter König David, sitzend, auf der Harfe spielend. Vom Buchstabenkörper ausgehend Akanthusrankenwerk am linken und oberen Blattrand in Grün, Rot, Blassviolett und Blau. Am unteren Blattrand Deckfarbenminiatur: Bischofswappen von Bischof Pálóczi (siehe Abb., vgl. 236v), im Wappenschild Mönch mit Buch, darunter eine Krone, Hintergrund blau; über den Wappenschild eine bischöfliche Inful, das Ganze auf schwarzem Grund mit goldenen Ornamenten in rosafarbenem Spitzvierpass; links und rechts des Wappens je ein Engel auf einer Wolke. Am rechten Blattrand Arabeske in Gold und Rot. 2) 94ra (siehe Abb.): Initiale A über 8 Zeilen, Buchstabenkörper rosa mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Rechteck, Außengrund punziertes Gold, Binnengrund blau mit Weißmalerei, Rahmen hell- und dunkelblau. Im Vordergrund ein kniender Bischof im Gebet. Vom Buchstabenkörper ausgehend Akanthusrankenwerk mit Blüten und Flechtknoten. 3) 110vb (siehe Abb.): Initiale A über 7 Zeilen, Buchstabenkörper grün mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund punziertes Gold, Binnengrund rosa mit Goldornamenten, Rahmen hell- und dunkelblau. Im Binnengrund Darstellung zu Christi Geburt: Maria betend vor dem Christuskind. Vom Buchstabenkörper ausgehend Akanthusranken mit Blüten. 4) 131vb (siehe Abb.): Initiale O über 7 Zeilen, Buchstabenkörper rosa mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund punziertes Gold, Binnengrund schwarz mit goldenen Ornamenten, Rahmen hell- und dunkelblau. Im Binnengrund Darstellung der Taufe Christi durch Johannes den Täufer. Im Intercolumnium Akanthusranke. 5) 208ra (siehe Abb.): Initiale A über 9 Zeilen, Buchstabenkörper grün mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Rechteck, Außengrund aus Gold, Binnengrund rosa mit Goldornamenten, Rahmen schwarz. Im Vordergrund stigmatisierter Christus, dem Grab entsteigend. Vom Buchstabenkörper ausgehend Akanthusranken mit Blüten. 6) 226ra: Initiale P über 7 Zeilen, Buchstabenkörper violett mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund aus Gold, Binnengrund rosa, Rahmen schwarz. Im Binnengrund Darstellung zu Christi Himmelfahrt: Fußspuren Christi auf einem grünen Hügel, darüber Christus von den Knien aufwärts im Himmel aufgenommen. Vom Buchstabenkörper ausgehend Akanthusranken. 7) 231ra (siehe Abb.): Initiale U über 9 Zeilen, den Buchstabenkörper bildet violett schattiertes Blattwerk, umrahmt von einer schmalen roten Linie mit gelben Strukturierungen; eingeschrieben in ein Rechteck, Außengrund aus punziertem Gold, Binnengrund blau, Rahmen schwarz. Im Binnengrund Darstellung der Ausgießung des Hl. Geistes auf Maria und die Apostel. Vom Buchstabenkörper ausgehend Akanthusranken. - 236v am unteren Blattrand Wappen von Bischof Pálóczi (siehe Abb., vgl. auch 8r) mir goldenen Arabesken. - 8) 238vb siehe Abb.): Initiale S über 8 Zeilen, Buchstabenkörper rosa mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund aus Gold, Binnengrund schwarz mit goldenen Ornamenten, Rahmen schwarz. Im Vordergrund Darstellung zu Corpus Christi: Priester, die Hostie empor hebend vor dem Altar mit Kelch. Vom Buchstabenkörper ausgehend Akanthusranken. 9) 326rb (siehe Abb.): Initiale O über 8 Zeilen, Buchstabenkörper rosa mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund aus Gold, Binnengrund blau mit goldenen Ornamenten, Rahmen schwarz. Im Binnengrund Darstellung zu Purificatio BMV: Maria und Jospeh mit dem Christuskind. Vom Buchstabenkörper ausgehend Akanthusranken mit Blüten. 10) 343ra (siehe Abb.): Initiale V über 9 Zeilen, Buchstabenkörper rosa mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund aus punziertem Gold, Binnengrund schwarz mit goldenen Ornamenten, Rahmen schwarz. Im Vordergrund Darstellung zu Annuntiatio BMV: Maria als Himmelskönigin mit dem Jesusknaben auf dem Schoß. 11) 345vb (siehe Abb.): Initiale O über 9 Zeilen, Buchstabenkörper rosa mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund aus punziertem Gold, Binnengrund blau mit goldenem Rautenmuster, dazwischen kleine weiße Blüten; Rahmen hell- und dunkelgrün. Im Binnengrund der hl. Adalbert im Bischofsornat mit Palmzweig. 12) 360ra (siehe Abb.): Initiale D über 9 Zeilen, Buchstabenkörper grün mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund aus Gold, Binnengrund schwarz mit Goldornamenten, Rahmen in schattierten Rottönen. Im Binnengrund Darstellung von Johannes dem Täufer. Vom Buchstabenkörper ausgehend Akanthusranken. 13) 363ra (siehe Abb.): Initiale F über 9 Zeilen, Buchstabenkörper zinnoberrot mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund aus punziertem Gold, Binnengrund schwarz mit goldenen Ornamenten, Rahmen in schattierten Violetttönen. Im Vordergrund der hl. Ladislaus mit Streitaxt und Reichsapfel. 14) 402ra (siehe Abb.): Initiale V über 8 Zeilen, Buchstabenkörper violett mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund aus punziertem Gold, Binnengrund schwarz mit Goldornamenten, Rahmen hell- und dunkelgrün. Im Binnengrund Darstellung zu Assumptio BMV: Maria als Himmelskönigin mit dem Jesusknaben auf dem Schoß. 15) 406va (siehe Abb.): Initiale C über 9 Zeilen, Buchstabenkörper rosa mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund aus punziertem Gold, Binnengrund schwarz mit goldenen Ornamenten, Rahmen hell- und dunkelgrün. Im Binnengrund der hl. Stephanus mit Reichsapfel. 16) 419va (siehe Abb.): Initiale S über 9 Zeilen, Buchstabenkörper zinnoberrot mit schattierten Blattornamenten, eingeschrieben in ein Quadrat, Außengrund aus punziertem Gold, Binnengrund schwarz mit goldenen Ornamenten, Rahmen hell- und dunkelgrün. Im Vordergrund Maria als Himmelskönigin mit dem Jesusknaben auf dem Schoß. Vom Buchstabenkörper ausgehend Akanthusranken. - Der Buchmaler arbeitete auch um 1425 für das Benediktinerstift Melk (Haidinger S. 419) und 1426 im St. Lambrechter Missale (UB Graz, Cod. 122).

E: Ungarischer Renaissance-Einband vor 1476 (1960 restauriert), Übergangsstil zwischen italienischen und ungarischen Einbänden (vgl. Matthias Corvinus und die Renaissance ... S. 152), verwandt mit Einbänden aus der Bibliothek des Johannes Vitéz (Haidinger S. 419). Braunes Leder (abgestoßen) über Holz mit Einzelstempelverzierung. VD und HD gleich (Abb. VD). Streicheisenbündel bilden 4 Rahmenfelder und ein Mittelfeld, gefüllt mit Einzelstempeln: In den Rahmenfeldern Schriftband "Maria", Flechtwerk, Blattranke aus s-förmigen Blättern. Ober- und unterhalb des Spiegels Netzornament aus kleinen Vierblattblüten und Punzenstempeln,  die Ecken des Mittelfeldes mit den gleichen Stempeln verziert. Im Mittelfeld Kreuz aus Flechtwerk. Auf dem VD 4 Schließenbeschläge (erneuert), auf dem HD je 3 Haltebuckel für 4 Schließen (erneuert). R ursprünglich mit Ölfarbe überstrichen, d.h. die Handschrift stammt aus der erzbischöflichen Hofbibliothek. Leder des R erneuert, 5 Doppelbünde.

G: Der Codex ist im Auftrag des Erzbischofs von Gran, Georg Pálóczi (1423-1439) angefertigt worden. Nach dessen Tod verblieb die Handschrift in Gran und wurde vermutlich dann von Johann Beckenschlager, 1472-1487 Erzbischof von Gran, nach Salzburg (Erzbischof 1487-1489) gebracht. 1471 stellte sich der damalige Erzbischof von Gran, Johann Vitéz, gegen Matthias Corvinus, den Johann Beckenschlager vor den Verschwörungsplänen warnte. Zum Dank verlieh ihm Corvinus 1472 das Erzbistum Gran, 1476 verließ Beckenschlager Gran und begab sich samt des Kirchenschatzes zu Kaiser Friedrich III., der Beckenschlager zum Nachfolger des Salzburger Erzbischofs Bernhard von Rohr bestimmte.

L: Vgl. in der Bibliographie zu österreichischen Handschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. - Matthias Corvinus und die Renaissance in Ungarn 1458-1541. Ausstellungskatalog Schallaburg 1982, S. 152-154. - A. Jungreithmayr, Die Handschriftensammlung der Universitätsbibliothek Salzburg. Diss. 1986, S. 93. - A. Haidinger, Katalogeintrag zu M II 11 in: Sigismundus Rex et Imperator. Kunst und Kultur zur Zeit Sigismunds von Luxemburg 1387-1437 (hrsg. v. Imre Takács). Budapest 2006.

 

 

(Spiegel-VD) Aufgeklebtes Pergamentblatt, das vor der Restaurierung als Spiegel verwendet wurde. Besitzvermerk von Georg Pálóczi (1423-1438 Erzbischof von Gran): Liber domini G(eorgii) de Palocz archiepiscopi Strigoniensis legatus p(...) ecclesie Strigoniensis. - Alte Signaturen III.3.D., 318, N.43, 21, V.1.E.60.

(1r-1v) unbeschrieben.

 

(2r-494ra) BREVIARIUM DIOECESIS STRIGONIENSIS.

 

(2r-7v) LITURGISCHES KALENDAR.

Ausstattung und Aufbau: 5zeilige KL-Initialen (siehe Abb.): Buchstabenkörper aus punziertem Gold, Binnen- und Außengrund des Buchstaben K rosa mit Weißmalerei, Binnengrund des Buchstaben L blau mit Weißmalerei. In roter Tinte: Verse zu den Dies aegyptiaci Iani prima dies ... (Thorndike/Kibre 651,13), Zahl der Monatstage nach dem römisch-julianischen und nach dem Mondkalender (Thorndike/Kibre 653,3), Accensio lunae (vgl. Thorndike/Kibre 835,9), Numerus aureus, röm. Datum (Idus mit blauer Tinte); bei den Litterae feriarum alle A abwechselnd mit roter und blauer Tinte ausgefertigt, Abbreviaturen von Nonen, Iden und Kalenden mit roter, rosa und blauer Tinte. Weitere Eintragungen in Rot: Vigilia, Kennzeichnung der ägyptischen Tage durch D, Anfänge der vier Jahreszeiten, Sternzeichen, Äquinoktien, Claves terminorum. - Kalendar der Diözese Gran, rot hervorgehoben u.a. Adalbertus (23.4.), Translatio s. Elizabeth (2.5.), Stanislaus (8.5.), Invencio dextre s. Stephani regis (30.5.), Ladislaus (27.6.), Translatio Benedicti abbatis (11.7.), Deposicio s. Ladislai regis (29.7.), Elevacio s. Stephani regis (20.8.), Deposicio s. Emerici (2.9.), Demetrius (26.10.), Translacio s. Emerici (5.11.), Translacio s. Adalberti regis (6.11.). - Zusätzliche  Eintragungen: 2v am unteren Blattrand Versus Mille ducentenis sexagenis tribus annis Cristi transactis plebs se ferit ipsa flagellis. 3v am unteren Blattrand Hinweis auf die Gefangennahme von König Sigismund durch ungarische Magnaten: Sigmund rex caperis lex luxit cesi vitalis 1401. 6r am 10.9. Eintrag des Todestages von König Ludwig I.: Obitus Lodowici regis anno etc. lxxxii.

 

(8ra-69ra) PSALTERIUM FERIATUM.

Angabe der Invitatorien, Hymnen, Antiphonen, Versus, Preces.

 

(69ra-71rb) LITANEI.

Abfolge mit einigen Abweichungen vom Breviarium Romanum, unter den Heiligenanrufungen Adalbertus, Erasmus, Kilianus, Stephanus rex, Emericus und Ladislaus angeführt.

 

(71rb-75ra) OFFICIUM DEFUNCTORUM.

 

(75ra-85vb) HYMNAR.

AH 51,47; AH 51,48; AH 51,49; AH 2,21; AH 2,23; AH 50,26; AH 14,13; AH 50,28; AH 51,161; Chevalier 8073; AH 2,28; Chevalier 6346; AH 50,7; AH 52,2; AH 51,55; AH 51,22; AH 51,57; AH 51,54; AH 51,61; AH 2,114; AH 2,36; Chevalier 9607; Chevalier 19716; AH 2,42; AH 50,66; AH 51,72; AH 51,75; AH 50,215; AH 2,44; AH 51,84; AH 51,85; AH 50,143; AH 2,49; AH 50,144; AH 51,91; AH 2,50; AH 51,40; AH 50,387; AH 50,388; AH 50,386; AH  50,96; AH 51,188; AH 48,402; AH 48,403; AH 48,404; AH 52,283; AH 52,101; AH 51,172; AH 51,125; AH 12,68; AH 2,27; AH 2,29; AH 50,223; AH 51,80; AH 50,146; AH 50,156; AH 51,129; Chevalier 9677; AH 27,154; AH 52,182; AH 52,248; AH 2,94; AH 2,99; AH 2,98; AH 2,97; AH 2,96; AH 2,101; AH 2,103; AH 2,104; AH 2,93.

 

(86ra-92va) COMMEMORATIO BMV.

 

(92va-94va) SUFFRAGIA.

Üb.: Secuntur suffragia per estatem diebus dominicis, primo de sancta trinitate.

(94vb) unbeschrieben.

 

(94ra-301rb) TEMPORALE vom ersten Adventsonntag bis zum 24. Sonntag nach Pfingsten; interpoliert die Heiligenfeste Stephanus, Iohannes ev., Innocentes, Thomas mart. - Mit Angaben für die Wochentage.

(94ra) Sabbato ante dncam I. adv. dni (Vesper) ... (110vb) Nat. dni. ... (131va) Epiph. dni ... (159rb) In capite ieiunii ... (208ra) Dnca paschae ... (226ra) Asc. dni. ... (231ra) Pentecostes ... (236vb) Trinitas ... (238vb) Corpus Christi ... (245ra-301rb) Dnca I. - XXIIII. aestatis.

 

(301rb-472vb) SANKTORALE von der Vigil zu Andreas bis Katharina.

(301rb) Vigilia s. Andreae ... (307va) Conceptio BMV ... (326ra) Purificatio BMV ... (342va) Ann. BMV ... (345vb) Adalbertus ... (360r) Iohannes bapt. ... (363ra) Ladislaus ... (371ra) Visitatio BMV ... (388va) Anna ... (401va) Ass. BMV. ... (406va) Stephanus rex ... (419rb) Nat. BMV ... (426ra) Exaltatio s. crucis ... (433va) Michael archangelus ... (444vb) Decem milia virginum ... (449vb) Omnes sancti ... (454rb ) Translatio Adalberti ... (460rb) Martinus ... (465ra) Elisabeth ... (470rb) Katharina.

 

(472rb-474vb) Dedicatio ecclesiae.

 

(474vb-494ra) COMMUNE.

Apostel bis Jungfrauen.

 

(494rb-494vb) unbeschrieben.

 

 

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© Universitätsbibliothek Salzburg, März 2004