Universitätsbibliothek Salzburg

M III 61

IOHANNES DE IMOLA

V.2.A.13 · Papier · 198 Bl. · 435 x 297 · Oberitalien, 1. Drittel 15. Jh.

B: Wasserzeichen: Dreiberg mit einkonturiger Stange und Kreuz, Drache. Lagen: I2 + 6.V62 + IV70 +12.V189 + IV197; Lagenzählung a1, a2, a3 ... - v4, parallel ab 82r b2, b3, ... - n3 jeweils auf den ersten Lagenblättern. Reklamanten. Neue Blattzählung, fehlerhaft: zählt ein Bl. nach f.90 nicht.

S: Schriftraum zweispaltig, Schriftraum (270-273) x (175-177), 58-60 Zeilen auf Stiftlinierung. Italienische Bastarda aus dem 1. Drittel des 15. Jh. von einer Hand.

A: Abwechselnd rote und blaue Paragraphen und (Perl-)Lombarden (mit vertikalen Zierstrichen in Altrosa. 3ra Raum für 6zeilige Initiale ausgespart.

E: Schmuckloser Halbledereinband des 15. Jh. (?), 1922 restauriert: Hellbraunes Leder über Holz. Am VD 1 Schließenbeschlag mit Schließenband erhalten, einer heraus gerissen. Am HD 2 verzierte Schließenbeschläge (Christussymbol Lamm mit Fahne, vgl. M III 60/1 und M III 62), auf dem Holzdeckel Titel Jo. de Imo. super 2. tercii decretal. R mit 4 Bünden.

G: Ursprünglich war der Buchrücken mit Ölfarbe überstrichen, der Codex stammt also aus der erzbischöflichen Hofbibliothek. Wasserzeichen und Ausführung der einfachen Initialen lassen eine Verbindung zu den Handschriften M III 53, die zwischen 1408 und 1423 entstanden ist (vgl. die Anmerkungen in Sigle G von M III 53), M III 28, M III 54 und M III 59 vermuten.

L: Ernst Frisch, Der Rubrikator Johannes Falkenstein. Zentralblatt für Bibliothekswesen 64 (1950) 352-355.

 

 

(1r-2v) unbeschrieben, lediglich Titel in Schrift des 17./18. Jh. auf 1r.

 

(3ra-195va) IOHANNES DE IMOLA: In tertium librum Decretalium, pars II. (Druck: Hain 15331, II u.ö.).

Inc.: (V)isum et tractatum est in tytulis precedentibus de multis speciebus ... Expl.: ... usque ad versiculum fidei conmissaria. Sch.: Deo gracias. Iohannes de Ymola.

 

(195vb-197vb) unbeschrieben, bis auf Notizen 197v.

 

 

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(C) Universitätsbibliothek Salzburg, Dezember 2002