Universitätsbibliothek Salzburg

M III 60 (2 Bde.)

IOHANNES DE IMOLA

Bd. 1

V.1.A.12(1) · Papier · 242 Bl. · (285-287) x 210 · Oberitalien (?), 1472

B: Wasserzeichen: Dreiberg im Kreis mit einkonturiger Stange (und Kreuz). Lagen: 22 + 24.V242; Lagenzählung a1, a2, a3, ..., b1, b2 etc. ab 3r. Reklamanten. Neue Blattzählung.

S: Schriftraum zweispaltig, Größe (260-275) x (160-168), meist 60 Zeilen auf Stiftlinierung. Bastarda vermutlich italienischer Provenienz aus 1472 von der Hand des Johannes Gorcus, Schreibernennung und Datierung 239vb: Per me presbiterum Iohannem Gorcum finita est lectura ista Anno domini 1472 die 22 mensis Aprilis.

A: Rote und blaue Paragraphenzeichen bei den Tituli, rote und blaue (Perl-)Lombarden mit vertikalen Zierstrichen in Altrosa).

E: Schmuckloser Halbledereinband des 15. Jh., restauriert: Weißes Leder über Holz. VD mit 2 erneuerten Schließenbeschlägen samt Schließenbändern (mit 3 Nägeln auf dem VD fixiert). Auf dem VD Titel mit Tinte geschrieben Jo. de Imola super p. ff. novi. r mittlere erneuert). HD mit 2 verzierten Schließenbeschlägen (Christussymbol Lamm mit Fahne, vgl. M III 61 und M III 62). R ursprünglich mit gelber Ölfarbe überstrichen, d.h. der Codex stammt aus der erzbischöflichen Hofbibliothek. R mit 4 Doppelbünden.

G: 1r mit Bleistift alte Signaturen N.200, III 3 A, 293 und V.2.A.12 eingetragen. Stammt aus der erzbischöflichen Hofbibliothek. Von der Ausstattung her scheint eine Ähnlichkeit mit den Codices M III 61 und M III 59 gegeben.

 

(1r-2v) unbeschrieben, lediglich Titel des Werkes (Schrift des 17./18. Jh.) und alte Signaturen auf 1r.

 

(3ra-239vb) IOHANNES DE IMOLA: Lectura super prima parte Digesti novi (Zur Kollationierung verwendet: Hain 9149).

Inc.: Circa istam rubricam adde primo quod plene dixi in rubrica prima ... Expl.: ... de negociis gestis. Et hoc sufficiat de ista l. Deo gracias et hic sit finis pro isto anno 1416 die iiii Septembris. Sch.: Deo gracias. Per me presbiterum Iohannem Gorcum finita est lectura ista Anno domini 1472 die 22 mensis Aprilis. (49ra-52vb) unbeschrieben, Tituli "Si proprietarius" bis "Si quis ad" fehlen.

 

(240r-242v) unbeschrieben.

 

 

 

Bd. 2

V.1.A.12(2) · Papier · 286 Bl. · (434-436) x 288 · Oberitalien (?), um 1472

B: Wasserzeichen: Dreiberg im Kreis mit einkonturiger Stange (und Kreuz), identisch mit M III 52 und M III 62. Lagen: 22 + 3.V32 + 2.IV48 + 23.V278 + IV286; Lagenzählung 3r-44r A1, A2, A3 ... - E4, ab 49r A1, A2, A3 ..., b1, b2, b3 etc. Reklamanten, z.T. mit Ornamenten und Masken verziert. Neue Blattzählung.

S: Schriftraum zweispaltig: (262-265) x 164, meist 60 Zeilen auf Stiftlinierung. Bastarda vermutlich italienischer Provenienz von einer Hand, etwa zeitgleich mit der Schreiberhand des ersten Bandes.

A: Nicht rubriziert, 3ra Raum für 3zeilige Initiale ausgespart. Einige Cadellen als Anfangsbuchstaben der Tituli.

E: Schmuckloser Halbledereinband des 15. Jh., restauriert: Weißes Leder über Holz. VD mit 2 erneuerten Schließenbeschlägen samt Schließenbändern (mit 3 Nägeln auf dem VD fixiert). Auf dem VD Titel mit Tinte geschrieben Johannes de Ymola super secunda ff. novi. HD mit 2 Schließenbeschlägen (Dreiblatt). R ursprünglich mit gelber Ölfarbe überstrichen, d.h. der Codex stammt aus der erzbischöflichen Hofbibliothek. R mit 4 Doppelbünden.

G: 1r mit Bleistift alte Signaturen N. 291, III 3 A, 293 und V.2.A.12 eingetragen. Stammt aus der erzbischöflichen Hofbibliothek.

 

(1r-2v) unbeschrieben, lediglich alte Signaturen und Notizen 1r: Pretii ducati unacum (?) ... omnibus computatis. Titel in Schrift des 17./18. Jh. Joannes de Imola super secunda parte ff. Novi. D. 23.

 

(3ra-282rb) IOHANNES DE IMOLA: Lectura super secunda parte Digesti novi (Zur Kollationierung verwendet: Hain 9149).

Inc.: (C)irca istam rubricam primo premittendum est quod hic non est caput tocius compillacionis ...Expl.: ...Et hec sufficiant loco repeticionis huius et sic est finis. Sch.: Deo gracias. Laus deo. Amen.

 

(282va-286vb) unbeschrieben.

 

 

 

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(C) Universitätsbibliothek Salzburg, Jänner 2003