Universitätsbibliothek Salzburg

M III 26

IOHANNES ANDREAE

V.1.B.26. · Papier · 254 Bl. · (411-413) x 290 · Österreich (?), 1. Hälfte 15. Jh.

B: Wasserzeichen: Buchstabe R, zweikonturig, mit einkonturigem Kreuz. Lagen: 17.VI204 + VII218 + 3.VI254; Reklamanten. Neue Foliierung. Pergamentfälze mit Urkundentext. Ursprünglich Pergamentmakulatur mit Urkundentext auf VD und HD, bei der Restaurierung abgelöst und auf fol. 254v aufgeklebt.

S: Schriftraum zweispaltig: (301-325) x (186-197), Schriftraum mit Tinte und Stift gerahmt, 55-66 Zeilen. Bastarda aus der ersten Hälfte des 15. Jh. von 2 Händen: 1) 1ra-2ra. 2) 2ra-248rb (?), mit wechselndem Duktus. Wenige Randglossen von etwas jüngerer Hand. Zeigehände.

A: Rote Paragraphen, Unterstreichungen, Kapitelüberschriften bis 24v, 3-4zeilige (Perl-)Lombarden. 1ra 6zeilige rote Lombarde mit Blattornamenten im Binnenfeld.

E: Moderner Halbledereinband aus 1962, nur noch Reste des ursprünglichen Einbandes verwendet. Ursprünglich helles Schweinsleder über Holz, auf dem VD Titelschildchen Novella super sexto (15. Jh.) unter einem Hornplättchen mit Metallrahmen. Am VD 2 Schließenbeschläge (15. Jh.), am HD zwei Schließen, eine davon restauriert. R mit 5 Doppelbünden, ursprünglich mit gelbgrauer Ölfarbe überstrichen.

G: Die Handschrift stammt aus der Erzbischöflichen Hofbibliothek. Alte Signatur auf 1r V.1.B.26.

L: Vgl. in der Bibliographie zu österreichischen Handschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

 

 

(1ra-248rb) IOHANNES ANDREAE: Novella in Sextum.

(1ra) Prolog-Inc.: Cum eram parvulus, loquebar ut parvulus ... (1rb) Inc.: Bonifacius. Antequam ad textum vel glossam primam descendam est sciendum ... Expl.: ... super hiis in tercia glossa. Iohannes Andreae etc. etc.

 

(248va-254vb) unbeschrieben.

 

(254v) Zwei Pergamentstreifen aufgeklebt (siehe Sigle B), URKUNDENFRAGMENT (15. Jh.). Genannt sind die Diözesen Olmütz und Passau.

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© Universitätsbibliothek Salzburg, Februar 2003