Universitätsbibliothek Salzburg

M II 89

EXORCISMUS OLEI SANCTI

V.1.G.109. · Pergament · 7 Bl. · (296-300) x 225 · Seckau (?), 4. Viertel 15. Jh.

B: Pergament durchschnittlicher Qualität, Gebrauchsspuren. Lagen: II4 + (II-1)7; Papierspiegel. Neue Foliierung.

S: Schriftraum einspaltig: 220 x 167; Schriftraum mit roten Doppellinien gerahmt. 22 Zeilen auf roter Linierung. Der Rotunda angenäherte Schrift aus dem 4. Viertel des 15. Jh. von einer Hand.

A: Rote Überschriften, Auszeichnungsstriche, Kreuzzeichen, Schriftspiegel, Zeilenlinierung, Satzmajuskeln, 2zeilige Lombarden. Am Spiegel des VD Bischofswappen (Abb.) des Seckauer Bischofs Matthias Scheit (Federzeichnung, koloriert): Unter einer Bischofsmütze zwei Wappenschilde, links segnende Hand auf rotem Grund; rechts viergeteiltes Schild: links oben und rechts unten je ein Horn auf blauem Grund, rechts oben und links unten je 3 rote Querbalken (der mittlere verstärkt) auf weißem Grund.

E: Spätgotischer zeitgleicher Einband: Rosa Leder (stark abgestoßen) über Holz mit Streicheisenlinien. VD und HD gleich: Doppelte Streicheisenlinien bilden Rahmenfeld und Andreaskreuz. Am VD 2 fehlt ein Schließenbeschlag, am HD 1 Schließe. R mit 3 Doppelbünden, mit gelbgrauer Ölfarbe überstrichen, am Schwanz alte Signatur der erzbischöflichen Hofbibliothek C.58.B.A.S.

G: Die Handschrift ist im Besitz des Seckauer Bischofs Matthias Scheit (1481-1502 und 1508-1512 B. von Seckau) gewesen, vgl. Wappen am Spiegel des VD. Kam dann an die erzbischöfliche Hofbibliothek (vgl. Signatur auf dem R).

 

 

(Spiegel-VD) Papierspiegel mit Federzeichnung der Wappen des Seckauer Bischofs Matthias Scheit (siehe Sigle A). Alte Signaturen III.3.E, 339, 42, V.1.G.109.

 

(1r-7v) EXORCISMUS OLEI SANCTI.

Üb.: Exorcismus olei sancti. Inc.: Exorciso te, immundissime spiritus omnisque incursio sathane et omne fantasma ...

(6v) Oratio. Inc.: Deus incrementorum et profectuum spiritualium remunerator qui virtute sancti spirirtus ... (7r) Oratio. Inc.: Deus sacramenti huius inventor atque dispositor qui presentis liquoris ...

 

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© Universitätsbibliothek Salzburg, November 2003