Universitätsbibliothek Salzburg

M II 73

IACOBUS FRISCHLIN

V.1.F.92. · Papier · 94 Bl. · (312-314) x (204-206) · Tübingen (?), um 1621

B: Papier am Rand stockfleckig, sonst in gutem Zustand; Wurmfraß auf dem Spiegel von VD und HD. Wasserzeichen: Springender Hirsch mit Buchstaben BM. Lagen: II2 + 7.VI86 + II90 + III94; die ersten beiden und die letzten beiden Bl. als Spiegel auf den VD bzw. HD geklebt. Neue Blattzählung.

S: Schriftraum 4r-5v einspaltig, ab 6r zweispaltig für Haupttext und Schlagwörter am Blattrand: (210-220) x 140 (für den Haupttext), Abgrenzung zwischen Haupt- und Nebentext mit Bleistift gezogen. 19-23 Zeilen auf Blindlinierung. Buchkursive aus ca. 1621 von einer Hand, einige Textabschnitte in formierter Minuskelschrift. Datierung des Textes (nicht der Abschrift): 1621, vgl. 4r.

A: Nicht rubriziert.

E: Zeitgleicher Einband: Helles Pergament (zerkratzt, fleckig, auf dem HD unten mit Wasserschäden) über Pappe. Auf VD und HD je 2 grüne Bindebänder abgerissen, eines zwischen Spiegel des VD und 1r eingelegt. R mit 5 Bünden, oben Titel und alte Bibliothekssignatur M. Iacobi Frischlini. Beschreibung der Statt Tuttlingen und Vestung Hohen Twiel. N. 110. Kapital und Schwanz mit rosa-blauen Fäden umstochen. Blaugrün gefärbter Schnitt.

G: Alte Signaturen auf dem Spiegel des VD: III.2.E., 190, V.1.F.92, 50, Mspt. Rec. Auf 4r Besitzervermerk der Universitätsbibliothek Salzburg Collegii S. Caroli Salisburgensis 1657. - Jakob Frischlin ist der Bruder von Nicodemus Frischlin, der in Tübingen Poetik und Geschichte lehrte. Möglicherweise ist über dessen Kontakte zu Christoph Besold, der ebenfalls in Tübingen lehrte, die Handschrift in den Besitz Besolds und in der Folge an die Universitätsbibliothek Salzburg gekommen. Leider finden sich in der Handschrift selbst dazu keine Belege.

 

 

(Spiegel-VD) Alte Signaturen siehe Sigle G.

(1r-3v) unbeschrieben.

 

(4r-88v) IACOBUS FRISCHLIN: Beschreibung und Lobspruch der Fürstlichen Württembergischen Statt Tuttlingen.

(4r) Titel: Beschreibung und Lobspruch der fürstlichen Württembergischen Statt Tuttlingen an der Thonaw gelegen, unnd Erzehlung der Amptsflecken sampt der königlichen Veste Hohen Dwiel im Hegew von uhralltem herckhommen diß Schloß der Hertzogen in Schwaben unnd Allemanniae Wohnung schöne unnd denckhwürdige Historiae: von Stifftung des Closters St. Georgen uf dem Schwartzwaldt, der Statt Hornberg, der Statt Schiltach und Schloß Schilteckh, der Hertzogen von Urßlingen ursprung unnd allt herkhommen: vom dem Closter Alpirspach unnd Newer Fröden Statt, von der Ertzgrueben im Forbach, der Statt Dornstett, Dornhaan, Alltenstaig und Rosenfeldt etc. Auctore M. Iacobi Frischlino Balingensi, rude donato et emerito Praeceptore Sexagenario. Anno MDCXXI.

(4v) unbeschrieben.

(5r-5v) Üb.: De insignibus Wirtenbergicis renovatis et auctis Sirene, Anno 1594. Inc.: Haec sunt Tecciaci praelustria signa Ducatus ...

(6r-11r) Dedicatoria praefatio. Inc.: Dem Durchleüchtigen Hochgebornen Fürsten unnd Herrn, Herrn Johanni Friderico Hertzogen zu Württemberg unnd Teckh, Graven zu Mümppelgardt, Herrn zu Haidenheim ...

(11v-88v) Üb.: Von der Statt Tuttlingen Alltt Herkhommen, Schöne Historien unnd Geschichten. Inc.: Zwischen der Statt Balingen unnd Tuttlingen ligt der Hewberg, ... Expl.: ... under die Beschreibung der Herrschafft Hohen Zollers, alles schon absolviert worden. Finis.

(89r-94v) unbeschrieben.

 

Beginn der Widmung Beginn des Haupttextes

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