Universitätsbibliothek Salzburg

M II 6

Liber Ordinarius

Pergament · 171 Bl. · (315-318) x (213-215) · Salzburg/Domstift, zw. 1181 und 1198

Geschrieben im Salzburger Domstift, das Jahr der Niederschrift kann nicht exakt bestimmt werden, aus liturgischen Gründen (vgl. Franz K. Praßl, Der älteste Salzburger Liber Ordinarius. In: Musica Sacra Mediaevalis. Geistliche Musik Salzburgs im Mittelalters. St. Ottilien, 1998 = Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige, 40. Ergänzungsband. S. 31ff.) ist eine Entstehungszeit zwischen 1181 und 1198 anzunehmen.

L: Vgl. in der Bibliographie zu österreichischen Handschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. - Kolumban Gschwend OSB: Die Depositio und Elevatio Crucis im Raum der alten Diözese Brixen. Ein Beitrag zur Geschichte der Grablegung am Karfreitag und der Auferstehungsfeier am Ostermorgen, Sarnen 1965, bes. S. 67-69

 

 

Abbildungen: 

 

25r: Romanische Spaltleisteninitiale.

67r: Romanische Minuskel und Neumen aus dem letzten Viertel des 12. Jh. - Auf 67rb ist einer der ältesten Quellennachweise des Osterliedes "Christ ist erstanden" zu sehen.

116v: Romanische Spaltleisteninitiale.

 

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25r

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67r

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116v

 

 

Beatrix Koll, Juni 2005