Universitätsbibliothek Salzburg

M II 306

NICOLAUS DE LYRA

V.4.E.109. · Papier · 296 Bl. · (293-296) x (212-215) · Salzburg (?), 2. Drittel 15. Jh.

B: Wasserzeichen: Waage im Kreis, Amboss mit einkonturiger Stange und Kreuz. Lagen: (VI-1)11 + 23.VI287 + V296; letztes Blatt als Spiegel aufgeklebt. Reklamanten. Neue Blattzählung.

S: Schriftraum zweispaltig: (184-190) x (128-132), 36-43 Zeilen, Schriftraum mit Tinte gerahmt, ab 288ra mit Stift. Bastarda aus dem 2. Drittel des 15. Jh. von 3 Händen: 1) 12ra-91vb, 92rb-287rb, mit rundlichem Duktus; schrieb vermutlich auch in M II 329, 217ra-333ra. 2) 92ra-92rb. 3) 288ra-296vb.

A: Rote Unterstreichungen, Auszeichnungsstriche, Satzmajuskeln (ab 288r), 3-5zeilige rote (Perl-)Lombarden, 12ra Perllombarde über 16 Zeilen. 12r am unteren Blattrand Wappenstempel des Chiemseer Bischofs Bernhard von Kraiburg.

E: Spätgotischer Einband: Rosa Leder (stark abgestoßen) über Holz mit Streicheisenverzierung. VD und HD gleich: Doppelte Streicheisenlinien bilden ein strahlenförmiges Muster. Am VD 2 Schließenbeschläge, am HD 2 Schließen. R mit 4 Doppelbünden, im unteren Drittel Bibliotheksaufkleber der Chiemseer Bibliothek, darunter alte Signatur 83. Gelber Schnitt, unten mit Beschriftung Lira super Psalterium.

G: Die Handschrift stammt aus dem Besitz des Chiemseer Bischofs Bernhard von Kraiburg (1467-1477), vgl. Doppelwappen 12r. Auf dem Spiegel des VD und 1r alte Signatur V.4.E.109 mit Bleistift eingetragen.

L: Vgl. in der Bibliographie zu österreichischen Handschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

 

(Spiegel-VD) Alte Signatur V.4.E.109.

 

(1ra-11vb) unbeschrieben, nur alte Signatur und Titel auf 1r.

 

(12ra-287rb) NICOLAUS DE LYRA: Postilla litteralis super Psalterium (Stegmüller 5853).

 

(287va-287vb) unbeschrieben.

 

(288ra-296vb) Tituli psalmorum.

 

 

 

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© Universitätsbibliothek Salzburg, März 2004