Universitätsbibliothek Salzburg
M II 238
MISSALE DIOECESIS PATAVIENSIS
V.3.H.133 · Pergament · 255 Bl. · 300 x 220 · Diözese Passau (Teil 1), 13. Jh.; Salzburg (?) (Teil 2), 14. Jh.
B: Zwei Teile: I (1r-205v), II (206r-254v); Zusätze in Notula des 14. Jh. und Bastarda des 15. Jh. in beiden Teilen. Alte Foliierung (14./15. Jh.) I-cccxlix, zählt die ersten sieben Blätter nicht. Neue Blattzählung 1-255.
E: Moderner Ledereinband, 1961 restauriert. Braunes Leder über Holz, Abdrücke von achteckigen Beschlägen nachgebildet. R ursprünglich mit brauner Ölfarbe überstrichen, d.h. der Codex stammt aus der erzbischöflichen Hofbibliothek. Je 2 Beschläge und Schließen erneuert. R mit 3 Doppelbünden. Zahlreiche Signakel.
G: Auf dem Spiegel des VD mit Bleistift alte Signatur V.3.H.133 eingetragen. Stammt aus der erzbischöflichen Hofbibliothek, nach E. Frisch (Handschriftenkatalog 1946) befand sich ursprünglich am HD der Besitzereintrag des Salzburger Erzbischofs Sigismund von Volkersdorf (1452-1461). - Der Entstehungsort der Handschrift ist nicht eindeutig geklärt, die Einträge im Kalendar verweisen auf die Diözese Passau, doch scheint die Handschrift spätestens ab dem 14. Jh. für den Salzburger Gebrauch adaptiert worden zu sein (vgl. Teil 1, Sequentiar, 87va).
L: Vgl. in der Bibliographie zu österreichischen Handschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Beschreibung und Inhalt von Teil 1
Beschreibung und Inhalt von Teil 2
Abbildungen:
8r: Figureninitiale Ad-te-levavi.
46v: Figureninitiale R (Fabeltier).
55v: Figureninitiale S (Fabeltier).
57r: Deckfarbeninitiale B auf Goldgrund.
107r: Te-igitur-Initiale.
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Beatrix Koll, November 2002