Universitätsbibliothek Salzburg

M II 176

MODUS EXORCISANDI

V.2.G.77. · Papier · 51 Bl. · 295 x (208-210) · Salzburg, um 1571

B: Papier mit leichten Bräunungen am äußeren Blattrand. Wasserzeichen: Wappen mit Sichel, Wappen mit 3 Sternen und Sichel. Lagen: II3 + 3.IV27+ (IV-3)32 + 2.IV48 + II51. Erstes und letztes Bl. als Spiegel aufgeklebt, Textverlust nach fol. 27. Neue Foliierung.

S: Schriftraum einspaltig: 210 x (135-140); Blindrahmung und -linierung, 17-23 Zeilen. Formierte Buchschrift um 1571 von 1 Hand.

A: Rote Überschriften, Satzmajuskeln.

E: Zeitgleicher Renaissance-Einband: Braunes Leder (abgestoßen, Fehlstellen auf VD und HD) über Holz mit Golddruck. VD: Streicheisenlinien bilden ein großes Mittelfeld und ein Rahmenfeld. Im Mittelfeld Supralibros von EB Johann Jacob von Kuen-Belasy und die Jahreszahl 1571; in den Ecken jeweils eine Stempelblüte. Rahmen mit Figurenrolle gefüllt. HD wie VD, statt des Supralibros eine vergoldete Platte mit Büste eines bärtigen Mannes. Schließenbänder und -beschläge fehlen. R mit 4 Doppelbünden, mit gelbgrauer Ölfarbe überstrichen, am Schwanz alte Signatur der erzbischöflichen Hofbibliothek (stark abgestoßen).

G: Die Handschrift stammt aus dem Besitz von Erzbischof Johann Jakob von Kuen-Belasy (reg. 1560-1586) und gelangte somit in die erzbischöfliche Hofbibliothek (vgl. alte Signatur auf dem Rücken). Alte Signaturen III.3.T., 369, V.2.G.77, N. 91 Mspt Rec. (19. Jh.) auf dem Spiegel des VD.

 

(Spiegel-VD) Alte Signaturen (siehe Sigle G).

 

(1r-4v) unbeschrieben, nur Titel Modus Exorcisandi auf 4v.

 

(5r-46r) MODUS EXORCISANDI.

Inc.: Si vis scire, utrum homo sit obsessus, vel non, primo aperto ore patientis, suffla in eum ... (5v) Hymnus Rex Christe factor omnium (U. Chevalier,  Repertorium Hymnologicum, 1897, Nr. 17408). Expl.: ... et tribuat ei sanitatem mentis et corporis, per eundem Christum dominum nostrum etc.

(46v-51v) unbeschrieben.

 

 

Abbildungen:

 

VD

HD

 

 

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