Universitätsbibliothek Salzburg

M II 124

RASIS

V.1.H.176. · Papier · 38 Bl. · (263-266) x 195 · Salzburg, zw. 1466 und 1481

B: Papier besonders zu Beginn und am Ende stockfleckig. Wasserzeichen: Waage im Kreis, Dreiberg im Kreis mit einkonturiger Stange und Kreuz. Lagen: (VII-1)13 + VI25 + (VII-1)38; Reklamanten. Neue Blattzählung.

S: Schriftraum einspaltig: (185-190) x (115-119), Schriftraum mit Stift gerahmt; 32-34 Zeilen. Bastarda aus der 2. Hälfte des 15. Jh. von 1 Hand.

A: Rote Überschriften, Auszeichnungsstriche, 2zeilige Lombarden (meist Platz dafür ausgespart), 1r 4zeilige Perllombarde mit Wappen des Erzbischofs Bernhard von Rohr im Binnengrund.

E: Spätgotischer Einband: Gewachstes Pergament (an den Rändern aufgebogen). Auf dem VD und dem HD Einschnitte im Pergament für Bindebänder (?). R ursprünglich mit gelbgrauer Ölfarbe überstrichen, d.h. die Handschrift befand sich in der erzbischöflichen Hofbibliothek.

G: Die Handschrift ist im Auftrag des Salzburger Erzbischofs Bernhard von Rohr (1466-1481) geschrieben worden. Aus seinem Besitz gelangte sie in die erzbischöfliche Hofbibliothek. Alte Signaturen auf 1r.

 

(1r-1v) unbeschrieben, nur Titel in Schrift des 17./18. Jh. und alte Signaturen E.22, 46, V.1.H.176 auf 1r.

 

(2r-35v) RASIS: Liber IX. ad Almansorem (Thorndike/Kibre 1170,13).

(1ra) Üb.: Incipit novum (sic) opus medicine Almansoris tractans primo de cephalea et aliis egritudinibus capitis. Inc.: Quando rubedo et tensio et gravedo in facie et oculis ... Expl.: ... inungendus (sic) erit donec sanetur. Sch.: Et sic est finis huius noni Almansoris.

 

(36r-38v) unbeschrieben.

 

 

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© Universitätsbibliothek Salzburg, Jänner 2004

Handschrift digitalisiert 2010