Universitätsbibliothek Salzburg

M III 31

FEDERICUS PETRUCCIUS DE SENIS

V.1.B.32 · Papier · 159 Bl. · (407-409) x 290 · Oberitalien, 1. Hälfte 15. Jh.

B: Erstes Blatt nachgedunkelt und stockfleckig, beschädigt (2017 restauriert). Wasserzeichen: Horn. Lagen: 15.V150 + (V-1)159; Lagenzählung (ab 11r): b1, b2, b3 ... - q1, q2 ...; Reklamanten. Neue Blattzählung.

S: Schriftraum zweispaltig: (277-279) x (173-175), 60-62 Zeilen, Schriftraum mit Stift gerahmt. Italienische Bastarda aus der ersten Hälfte des 15. Jh. von einer Hand. Zu Beginn Randglossen von etwas jüngerer Hand.

A: Rote Überschriften, Quaestionenzählung. Raum für Initialen ausgespart.

E: Nach den Aufzeichnungen von E. Frisch hatte der Codex einen mit Blindstempeln verzierten Halbledereinband über Holz aus dem 15. Jh. (?), 1923 komplett erneuert. Hellbraunes Leder über Pappe. Auf dem alten Einband war der Titel mit Tinte vermerkt. R mit 4 Bünden.

G: Da infolge der 1923 durchgeführten Restaurierung sowohl der Lederrücken des Einbandes wie auch der Spiegel des Vorderdeckels und das Vorsatzblatt, auf dem üblicherweise alte Signaturen eingetragen sind, entfernt wurden, ist eine Zuordnung zu einer bestimmten Sammlung nicht zu beweisen. Die ursprüngliche Art der Einbandgestaltung lässt den vorsichtigen Schluss zu, dass die Handschrift aus der erzbischöflichen Hofbibliothek stammt. - Alte Signatur auf 1r V.1.B.32.

L: J. F. Schulte, Die Geschichte der Quellen und Literatur des canonischen Rechts von Gratian bis auf die Gegenwart. Stuttgart 1875-1880. Bd. 2, S. 237ff.

 

 

(1ra-156rb) FEDERICUS PETRUCCIUS DE SENIS: Disputationes, quaestiones et consilia, unvollständig (Drucke: Hain 12842 u.ö.).

Üb.: Opus domini Frederici de Senis egregii decretorum doctoris. Inc.: (Q)uestiones disputate consilia reddita ad consultaciones responsa interdum allegando ... (Quaestio 1): Ad episcopum et capitulum pertinet communiter collacio ... Expl.: ... quod translatus ad idem de procura[toribus?].

Quaestio 1 - 292.

(156va-159vb) unbeschrieben.

 

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© Universitätsbibliothek Salzburg, April 2003

Handschrift digitalisiert 2017