Universitätsbibliothek Salzburg
M I 104
Kleine Salzburgische Chronik, nach 1624
Papier · 43 Bl. · 190 x 143 · Salzburg, nach 1624
Enthält eine Ämterreihenfolge der Salzburger (Erz-)Bischöfe (bis Paris Lodron), der Äbte und Prälaten des Klosters St. Peter (bis Joachim Buechauer), der Pröpste des Domstiftes (bis Johannes III.), der Bischöfe von Chiemsee (bis Johann Christoph von Liechtenstein) und der Äbtissinnen des Klosters Nonnberg (bis Maria Magdalena Schneeweyssin), alle mit ihren in Farbe ausgeführten Wappen. - Die Datierung des Werkes ist nur annäherungsweise möglich: Obwohl auf Blatt 1r als Abfassungszeit 1622 genannt ist, ergibt sich ein Terminus post quem von 1624, das Jahr des Amtsantrittes von Johann Christoph von Liechtenstein, Bischof von Chiemsee, das auf Blatt 36r genannt ist. Auch das Todesjahr von Erzbischof Paris Lodron (+1653) ist bereits verzeichnet, doch dürfte es sich hierbei im einen Nachtrag handeln, da die Anzahl seiner Amtsjahre nicht ausgeführt ist (vgl. 12v). - Die Handschrift könnte im Umkreis des Bischofs von Chiemsee Johann Christoph von Liechtenstein entstanden sein, der ja selbst als Verfasser einer Beschreibung des Bistums Chiemsee in Erscheinung tritt. - Eine ausführlichere Darstellung des Lebens der Salzburger Erzbischöfe findet sich in der Handschrift M I 102.
Inhalt: (1r-2v) Kurze Beschreibung von Erzstift und Landschaft Salzburg. - (3r-12v) Leben der Salzburger Erzbischöfe. - (13r-24r) Leben der Äbte von St. Peter. - (24v-30v) Leben der Dompröpste von Salzburg. - (31r-36r) Leben der Bischöfe von Chiemsee. - (36v-43v) Leben der Äbtissinnen von Nonnberg.
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Beatrix Koll, Juni 2005