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Die Graphiksammlung der Universitätsbibliothek Salzburg

Die Graphiksammlung der Universitätsbibliothek Salzburg

 

Helene von Taussig

 

1879 wird Helene von Taussig am 10. Mai in Wien als Tochter des Bankiers Theodor Ritter von Taussig geboren, ihrer künstlerischen Begabung kann sie erst nach dem Tod des Vaters (1909) Raum zur Entfaltung geben. 1911 bis 1914 folgen Studienaufenthalte in Paris, gemeinsam mit der Künstlerin Emma Schlangenhausen, 1919 lässt sie sich in Anif bei Salzburg nieder. Nach einer künstlerischen Schaffensperiode, aus der auch zahlreiche Ausstellungen (Salzburg, Wien, Paris, Den Haag) hervorgehen, muss Helene von Taussig wegen ihrer jüdischen Abstammung 1940 Anif verlassen. 1941 wird ihr Atelier zwangsenteignet, 1942 Deportation in das Lager Izbica in Polen, wo sie am 21. April stirbt. Kurz vor ihrem erzwungenen Aufbruch übergab die Künstlerin 19 ihrer Ölgemälde dem Maler Wilhelm Kaufmann, der diesen Schatz 1988 aus dem Keller des Salzburger Künstlerhauses wieder ans Tageslicht brachte und dem Carolino Augusteum (heute Salzburg Museum) übergab. 2012 erfolgte die Restitution sämtlicher (Salzburger) Werke an die Erbengemeinschaft. Der Haupterbe bot 11 Gemälde dem Salzburg Museum zum Kauf an, dieses Angebot nahm das Museum wahr und ist  damit rechtmäßiger Eigentümer dieser 11 Gemälde. Die an der Universitätsbibliothek Salzburg verwahrten Werke kamen in den Jahren 1933 und 1934 als Geschenk der Künstlerin in die Graphiksammlung.

 

H 499

 

H 500

H 501/1

H 501/2

H 501/3

H 501/4

H 501/5

 

Liste der Werke:

► H 499: Landschaft (Aquarell, 1932)

► H 500: Weibliche Aktstudie (Farbkreide, 1932)

► H 501/1-5: Aktstudien (Kohle, 1932)

► G 1023 I: Der Tänzer Harald Kreuzberg (Wien, Salzburg; 1933)

 

 

© Beatrix Koll, Universitätsbibliothek Salzburg, Dezember 2012

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