Universitätsbibliothek Salzburg, Sondersammlungen
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Salzburg in alten Ansichten
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15. Jh. |
W III 272 |
Hartmann Schedel: Weltchronik. Nürnberg 1493. Die älteste Darstellung Salzburgs ist nicht dem Graphikbestand entnommen, sondern in Schedels berühmter Chronik abgebildet. Die erste Holzschnittillustration zeigt den Kapuzinerberg, die zweite die Stadthälfte am Fuße des Mönchsberges. Mit Tinte nachträglich gekennzeichnet sind der Dom und St. Peter. |
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16. Jh. |
G 546 III |
Stadtteil Mülln. Der kolorierte Holzschnitt ist Fragment eines 1553 in Salzburg gedruckten Einblattdruckes, von dem nur noch das Exemplar der UB Salzburg erhalten ist. Als Druckerin (!) scheint Susanna Raidl auf, die bei Hans Baumann (1549 Errichtung der ersten Buchdruckerei in Salzburg) offenbar die "Schwarze Kunst" erlernte. |
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G 228 II |
Marcus Setznagel: Ansicht von Salzburg, um 1575. Unsigniertes Blatt. Kolorierter Kupferstich aus den "Civitates orbis terrarum" von Georg Bruin. |
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17. Jh. |
G 1185 II |
Matthäus Merian: Saltzburg, 1644. Kupferstich. Unsigniertes Blatt aus Merians "Topographia Bavariae". Ansicht aus der Vogelperspektive. Links oben das Wappen des Salzburger Erzbischofs Paris Lodron (1619-1653). Aus Merians Topographia besitzt die UB Salzburg auch eine Darstellung von "Lusthaus und Garten Hellbrunn".
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G 1152 III |
Lucas Schnitzer: Ware und eigentliche Abbildung der ertzbischoflichen Residenz Statt Saltzburg, ca. 1669/70, Kupferstich von Paulus Fürst. Links oben das Wappen von Erzbischof Guidobald von Thun (1654-1668), möglicherweise entstand der Stich noch zu seinen Lebzeiten. Der Text im Bild kann frühestens 1669 dazu gekommen sein, da er den Bergsturz aus demselben Jahr bei den Buchstaben EF vermerkt. Das Blatt wurde offenbar nach einer älteren Vorlage gearbeitet, da der 1669 bereits fertig ausgebaute zweite Turm des Doms noch fehlt. |
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G 1269 III (Detail) |
Georg Joseph Sigmund: Jetzige Form deß uhralten Closters S. Peter in Saltzburg, 1699, Kupferstich. Die Originalplatte befindet sich im Besitz von St. Peter, das Bild zeigt einen modernen Abdruck davon. |
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18. Jh. |
G 174 II |
Christoph Lederwasch: Das Salzburger Glockenspiel, 1704, Kupferstich. Blick über den Residenzplatz mit Brunnen auf das Glockenspiel. Der Salzburger Büchsenmacher Franz Sulzer und der Glockengießer Benedikt Eisenberger stellten 1702 den Antriebsmechanismus und die Messingwalze her, der Hofuhrmacher Jeremias Sauter versah es mit einem mechanischen Spielwerk. Anlässlich der Fertigstellung des Kunstwerkes wurden zwei Einblattdrucke veröffentlicht, eines (Abb. links) zeigt die Gesamtansicht, das zweite den Mechanismus des Glockenspiels. |
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G 500 I |
Franz Anton Danreiter: Die saltzburgische Kirchenprospect, Augsburg, um 1740. 20 von C. Remshart, B. Hattinger und I.M. Wehrlich in Kupfer gestochene Darstellungen von Salzburger Kirchen. Abgebildet sind außer der Domkirche (Abb. links) u.a. St. Peter, die Universitätskirche, das Theatinerkloster und Nonnberg. |
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H 5 (Detail) |
Johann Schimoußek: Plan der Anlage von Schloss Mirabell. Aquarellierte Federzeichnung, 1775, signiert und datiert. |
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19. Jh. |
G 200 II |
Spielkarten mit Salzburger Ansichten. Um 1840, Lithographie. Druckvorlage für die Karten II - XXI des Tarockspiels mit je zwei beschrifteten Ansichten aus Stadt und Land Salzburg. |
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G 485 I (Detail) |
Franz Barbarini: Panorama vom Gaisberg bei Salzburg, 1835, Lithographie aus vier zusammen gesetzten Blättern. Die UB Salzburg besitzt von Barbarini (1804-1873) noch weitere Lithographien, Stahlstiche und Radierungen, darunter eine kolorierte Lithographie der "Vorstadt Stein" (G II 256) nach einer Zeichnung aus ca. 1850. |
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G 505 I |
Johann Fischbach: Malerische Ansichten von Salzburg und Ober-Österreich, 1852, 40 signierte Stahlstichblätter. Fischbach lebte von 1840 bis 1860 in Salzburg, wo viele seiner Landschafts- und Tierdarstellungen entstanden. Abgebildet sind die "Vorstadt Stein" (Abb. links), ein "Fürstliches Zimmer auf Hohensalzburg" und "Schloss Anif". |
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G 1022 I |
Christian Steinicken: Album von Salzburg und Umgebung, um 1860, 11 Stahlstichblätter. Zu sehen sind "Salzburg von der Festung" (Abb. links) und der Residenzplatz. |
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19./20. Jh. |
R 6.992 II |
14 Fotografien von Karl Hintner aus den Jahren 1893 bis 1909 zeigen Ansichten der Salzburger Innenstadt. |
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20. Jh. |
G 961 II |
Emma Schlangenhausen: Salzburg, um 1923, Holzschnitt, Probedruck auf Seidenpapier. Ansicht des linken Salzachufers mit der Festung. Kam als Geschenk der Künstlerin an die Universitätsbibliothek. |
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H 503 |
Hans Elsin (Pseud. für Josef Felsinger): Ansichten aus der Stadt Salzburg, 1933-1934, Kohlezeichnungen. Folge von acht vom Künstler signierten und betitelten Blättern. Abgebildet sind "Salzburg, St. Peterfriedhof" (Abb. links) und "Salzburg, Am Mönchsberg". Von Elsin besitzt die Bibliothek weiters "Am Arlberg" (1935) und "St. Johann i.T." (1935). |
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H 513 |
Josef Prodinger: Brennerkogel-Glocknerstraße. Aquarell, signiert. 1936 |
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H 512 |
Carl Müller: Altes Mozarteum, Hofstallgasse. Aquarellierte Bleistiftzeichnung, signiert. 1936. Dargestellt ist das "Anatomie-Stöckl", das zu dieser Zeit das "Schulhygienische Institut" beherbergte. Wurde für die graphische Sammlung der damaligen Studienbibliothek, Ende August 1936, angefertigt, kurz vor dem Umbau. |
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G 1190 I
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Franz Paul Fink: Salzburg, 1937, Linolschnitte. Folge von zehn Blättern, eigenhändig mit Bleistift signiert und betitelt. Abgebildet sind "Salzburg gegen NW" (Abb. links) und "Festspielhaus". |