Universitätsbibliothek Salzburg, Sondersammlungen
Graphiken von Peter Candid
Peter Candid (ursprünglich "de Witte", ca. 1548-1628) wurde in Brügge geboren, absolvierte seine Lehrzeit in Florenz und folgte 1586 dem Ruf von Herzog Wilhelm V. an den Münchner Hof. In seine Münchner Zeit fallen auch die Entwürfe zu Gobelinfolgen, die für die 1604 in München gegründete Teppichmanufaktur angefertigt wurden. In Kupfer gestochen wurden diese Zeichnungen von G. Amling und J.A. Zimmermann. Die Kupferstichblätter der Universitätsbibliothek Salzburg sind signiert ("P. Cand. pinxit").
Abbildungen:
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Aus: 12 Monate (G II 331). Fünf Kupferstiche (um 1700), die Monate Mai, Juli, August, September und Dezember darstellend, sind vom Gesamtzyklus erhalten geblieben. Abgebildet sind die Monate Mai und September. |
G II 331 |
G II 331 |
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| Aus: 4 Jahreszeiten (G II 332). Vier Kupferstichblätter (1699-1700). Abgebildet sind Sommer und Winter. |
G II 332 |
G II 332 |
Aus: 2 Tagzeiten (Dies et nox, G II 333). Zwei Kupferstichblätter (1698). Abgebildet ist die Darstellung der Nacht. |
G II 333 |
Beatrix Koll, Jänner 2006