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UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK SALZBURG Abteilung für Sondersammlungen |

| Mittelalter bis 1600 | 1601 - 1700 | 1701 - 1800 | 1801 - 1900 |
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| Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (arab. Sprichwort) | |||
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Ein Detail in Matthäus Merians Kupferstich "Saltzburg" aus 1644 zeigt uns das Gebäude der alten Benediktineruniversität und den angrenzenden Kollegiumsgarten (Abbildung). Der Baumgarten musste der Kollegienkirche weichen, die 1694 bis 1707 von Fischer von Erlach erbaut wurde; ein verkleinerter Baumgarten blieb aber noch lange bestehen. Von 1780 bis 1820 pflegte der Salzburger Kaufmann Franz Anton Ranftl einen privaten botanischen Garten, das von ihm dazu verfasste Pflanzenverzeichnis befindet sich heute unter der Signatur R 2483 I an der Universitätsbibliothek Salzburg. Bis zum Jahr 1941 war die Anlage botanischer Garten, danach wurde ein öffentlicher Park, heute unter dem Namen Wilhelm-Furtwängler-Park bekannt, errichtet. |
Obwohl es an der alten Benediktineruniversität keine naturwissenschaftliche Fakultät in modernem Sinn gab, finden wir eine Widerspiegelung des allgemeinen (Forschungs-)Interesses an Botanik und Gartenkunst im Buchbestand der Bibliothek. In diese wurde 1807 die Büchersammlung der Salzburger Fürsterzbischöfe integriert, von denen sich einige - allen voran Hieronymus Colloredo - als begeisterte Sammler prächtig illustrierter Pflanzenbücher erwiesen. Die Präsentation einer Auswahl von historischen Pflanzen- und Gartenbüchern (Mittelalter bis 1900) möchte einen Einblick in die Entwicklung der botanischen Illustration geben und einen Spaziergang durch den virtuellen "Garten" der Universitätsbibliothek anbieten. |
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